Wissenschaftsakademie Leopoldina kritisiert Fahrverbote

Büttner: AfD-Position bestätigt sich – Mehr Realismus in der Diesel-Debatte gefordert!

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat heute ihre Stellungnahme zum Thema „Saubere Luft – Stickstoffoxide und Feinstaub in der Atemluft: Grundlagen und Empfehlungen“ vorgestellt. Auf Bitten der Bundesregierung legten die Wissenschaftler ihren Standpunkt zur Diskussion um Luftverschmutzung und Diesel-Fahrverbote dar. Sie verwiesen darauf, dass Feinstaub wesentlich gesundheitsschädigender sei als Stickstoffdioxide von Diesel-Abgasen und Fahrverbote daher keine wesentliche Verbesserung der Luftqualität bedeuten würden. Eine exakte Festlegung von Grenzwerten, die zwischen einem gefährlichen und ungefährlichen Belastungsbereich differenziere, sei zudem weder für Stickstoffdioxid noch für Feinstaub möglich.

Matthias Büttner, Sprecher für Landesentwicklung und Verkehr, sagte dazu: „Es ist zu begrüßen, wie die renommierten Wissenschaftler der Leopoldina trotz aller grünideologischen Grenzwert-Hysterie die Thematik sachlich einschätzen und das Festlegen von Grenzwerten als unrealistisch brandmarken. Auch die AfD hat sich stets gegen die Gängelung der deutschen Autofahrer auf Basis unseriöser Stimmungsmache durch Klimalobbyisten stark gemacht. Man kann nur hoffen, dass sich die Bundesregierung dieser Stellungnahme anschließt und sich auch auf EU-Ebene dafür einsetzt, dass aus den bisher absurd niedrigen Grenzwertvorgaben realistisch umsetzbare Ziele formuliert werden.“

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