Sachsen-Anhalt: Landesforstbetrieb droht Zahlungsunfähigkeit

AfD: Fortbestand des Landesforstbetriebes durch Umplanung der Haushaltsmittel sichern!

Laut Umweltministerium hat Sachsen-Anhalts Landesforstbetrieb ein finanzielles Defizit von zwei bis drei Millionen Euro angehäuft. Infolge der Sturmbrüche und anderen Kalamitäten musste eine unüblich hohe Holzmenge aus den Wäldern abtransportiert werden. Die ansteigenden Kosten für die Lagerung des Holzes und die Aufforstung werden wiederum von einem erheblichen Verfall der Holzpreise begleitet. Nun soll das Finanzloch durch einen Vorschuss des Landes geschlossen werden.

Dazu erklärte Hannes Loth, Sprecher für Landwirtschaft, Forsten und Ernährung der AfD-Landtagsfraktion: „Die Lage des landeseigenen Forstbetriebs beweist wieder einmal die Unfähigkeit der grünen Umweltministerin Dalbert und steht sinnbildlich für den Niedergang des Fachbereichs unter ihrer Führung. Problematisch ist, dass bei einem mangelnden Holzeinschlag im kommenden Jahr weniger Umsatz generiert wird. Auch die derzeitigen Lagerkosten in den Nasslagern für das geerntete Holz sind zwar nötig, aber sehr teuer. Der Vorschuss des Landes kann im nächsten Jahr sicherlich nicht zurückgezahlt werden, außer man verkauft das gelagerte Holz deutlich unter Wert und ruiniert den angespannten Holzmarkt noch weiter. Um die Situation zu entschärfen, wird sich die AfD-Fraktion daher für eine Umplanung der Haushaltsmittel einsetzen, um so zwei Millionen Euro für den Fortbestand des Landesforstbetriebes freizugeben. Jedoch ist zu befürchten, dass unsere Forderung bei den Altparteien aufgrund ihrer ideologischen Scheuklappen wieder einmal keine Zustimmung finden wird.“

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